Willkommen beim NABU Rhein-Selz

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

Liebe NABUs und Freunde,

 

wir laden euch wieder herzlich ein zum

 

STAMMTISCH

 

Dienstag, den 08. November 2016 

 

Treffpunkt: Gutsschänke im Weingut Dietz im 1. Stock, Wormser Str. 85 in Oppenheim.

Beginn um 19:00Uhr

 

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Highlights 2013 - 2016

Batnight  - europäische Fledermausnacht

20. August 2016 um 20:30 Uhr Sportplatz Ludwigshöhe

Die Mopsfledermaus verdankt ihren Namen ihrer mopsartigen Schnauze.
Die Mopsfledermaus verdankt ihren Namen ihrer mopsartigen Schnauze.

Es ist wieder so weit: Bei der Batnight dreht sich alles um die Fledermaus. 25 verschiedene Fledermausarten gibt es in Deutschland. Lernen Sie sie besser kennen. Mit Hilfe von "Fledermausdetektoren" wird die für uns normalerweise unhörbare Fledermaus-Sprache hörbar  gemacht. Jede Fledermausart hat dabei ihre besondere Rufcharakteristik und nutzt bestimmte Frequenzbereiche. Auf diese Weise können die einzelnen Arten bestimmt und unterschieden werden. Erleben Sie die Fledermäuse auf der Jagd, wenn diese auf auf ihrer wilden Hatz nach Insekten an uns vorbeihuschen. Erfahren Sie, wie man Fledermäuse schützen kann, lernen Sie Tipps und Tricks wie man Fledermäuse am Besten beobachtet.

 

Hierzu laden wir Sie herzlichst ein zur diesjährigen Batnight am Samstag, den 20. August 2016. Zu dieser abendlichen Fledermaus-Exkursion, die insbesondere für Kinder geeignet ist, treffen wir uns um 20:30 Uhr auf dem Sportplatz in Ludwigshöhe. Wir empfehlen, festes Schuhwerk zu tragen und eine Taschenlampe sowie ggf. Schnakenschutz mitzuführen. Von Nichtmitgliedern wird eine Teilnehmergebühr von 2 Euro pro Person erhoben. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Marianne Bopp,  telefonisch unter 06138-8679 (Mo bis Fr. ab 18:30 Uhr).

 

Zur Einstimmung empfehlen wir folgende Lektüre:

Aus dem Leben einer Blaumeise

Herr Werner Tobias, ein Vogelfreund aus Mommenheim hat uns freundlicherweise diesen Bericht und Video zur Veröffentlichung überlassen. Solche direkten Einblicke in das Leben einer Blaumeisenfamilie sind nicht alltäglich. Wir wünschen viel Vergnügen bei Film und Lektüre.

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Nachdem wir im Büro seit einigen Jahren die Meisen im Winter im 4.OG auf der Fensterbank füttern, wollen jene sich in diesem Jahr erkenntlich zeigen. Ja, es ist inzwischen die Attraktion und Bewunderung im Büro-Alltag.

Seit letztem Winter haben wir ein Vogelhaus auf der Fensterbank angebracht. Wie im Video zu sehen, ist im Industriegebiet hinter unserem Haus ein See mit viel Grün rundum. Das ganze Jahr über flattern schon mal Meisen um das Fenster, gucken sich im Rollladenkasten und selbst im Vogelhaus um, doch weiter nichts. Mitte April dann wurden über kurze Zeit Nestbau-Tätigkeiten beobachtet - danach nichts mehr. Daher sind wir davon ausgegangen, dass so hoch oben, der Witterung und Fressfeinden exponiert, der Nistplatz der Meisen-Partnerin doch nicht geeignet erschien und aufgegeben wurde. Im Umkreis sind jede Menge Staren, Ringeltauben, Krähen, Elstern und gar Turmfalken und Rot-Milane zu beobachten, die sich zeitweilig selbst auf der Fensterbank niederlassen.

Doch plötzlich, Mitte Mai wurden die Meisen-Eltern von einer Kollegin beim Füttern entdeckt. Inzwischen haben sie alle Schnäbel voll zu tun, denn es wurden nicht weniger als zehn Junge im Netz gezählt. Ist das nicht eine Pracht?  Und die Maden scheinen inzwischen in diesem Frühjahr auch so üppig zu gedeihen, dass es nicht schwer fällt, zehn Schnäbel durchzufüttern. Man beachte nur, wie die Küken zu würgen haben. Es kann sich nur noch um wenige Tage handeln, bis sie flügge sind und ausfliegen.

Mommenheim, 29. Mai 2016                         Werner Tobias     

        

Uhu brütet wieder im Steinbruch

Ein wirklich gelungenes Foto der Uhu-Familie von unserem Aktiven Paul Britz
Ein wirklich gelungenes Foto der Uhu-Familie von unserem Aktiven Paul Britz

Pfingsten:  Stunde der Gartenvögel

Die Mitmachaktion für Jedermann

die Rauchschwalbe als Stellvertreter für unsere Sommervögel
die Rauchschwalbe als Stellvertreter für unsere Sommervögel

 Egal ob allein, zu zweit, mit Freunden oder der Familie: schauen Sie doch mal, was für Vögel sich bei Ihnen so tummeln – im Garten, vom Balkon aus, oder im benachbarten Park. Guckt etwa das Rotkehlchen unterm Fliederbusch hervor? Oder hat vielleicht ein Haussperling den Nistkasten an der Veranda erobert?

 

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern ...

 

Mehr Informationen gibt es hier www.stunde-der-gartenvoegel.de. Porträts der häufigsten Arten samt Gesangsaufnahmen, einen Online-Vogelführer und Tipps zum Vogelschutz im Garten.

Frühlingserwachen in Schwabsburg, Fr 15. April '16

Vogelkundliche Exkursion

der "Mönch" ist bestimmt zu hören und zu sehen
der "Mönch" ist bestimmt zu hören und zu sehen

Während dieser vogelkundlichen Wanderung entlang des Flügelbaches beobachten wir gemeinsam die ersten Frühjahrsankömmlinge unter den gefiederten Sommergästen. 

 

Treffpunkt: 18:00 Uhr Polizeistation Oppenheim/18:15 Uhr Feldweg hinter der Kunstschlosserei Rachow, Hauptstraße 123 in Schwabsburg, Dauer: etwa 2 Stunden,
Ansprechpartner: Dr. Gerhard Strohm, 06133 60378

1. NABU Stammtisch

Dienstag, 05. April 18:30 Uhr

Wir laden herzlich zum Start unseres NABU-Stammtisches ein.

 

Wir wollen allen NABU-Aktiven, Freunden  und Interessierten eine Gelegenheit bieten sich in entspannter Atmosphäre über Naturschutzthemen auszutauschen, sich über unsere Aktivitäten und Projekte zu informieren oder uns einfach kennen zu lernen. 

 

Der NABU-Stammtisch ist offen für alle, denen unsere Natur und Umwelt am Herzen liegt und die sich für deren Erhaltung einsetzen möchten.

Der Stammtisch findet jeden 1. Dienstag im Monat statt.

Treffpunkt: Dienstag, der 05. April 2016 um 18:30 Uhr in den Räumlichkeiten der  Firma TRINITY haircare, Mainzer Str. 17 in Oppenheim 

Rund um den Nistkasten

Info-Veranstaltung am Samstag, 12. März 2016 15:00 Uhr  Oppenheimer Festwiese

Weil die kommende Brutsaison unserer heimischen Singvögel bereits vor der Tür steht, häufen sich bei Nikolaus Strupp die Anrufe mit unterschiedlichsten Fragen „rund um den Nistkasten“. Daher bietet der NABU-Aktive zum zweiten Mal die Gelegenheit an, sich bei einem Ortstermin in Oppenheim über alle relevanten Details zu informieren. Neben viel Grundsätzlichem können die Interessenten er­fahren, warum man mit einer knallbunten Vogelvilla aus Kunststoff regelmäßig Frust statt Erfolg erlebt und was man tun kann, um etwa Elstern und Katzen den Zugriff auf gerade ausgeflogene Jungvögel zu erschweren. Der beste Zeitpunkt für die Reinigung von Nistkästen sowie das richtige Vorge­hen sind weitere Schwerpunkte.

 

Treffpunkt: Samstag, den 12. März, um 15 Uhr an die Oppenheimer Festwiese. Dort sollen die im Gelände des Naturkindergartens angebrachten Nisthilfen zur Anschauung genutzt werden. Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 06133-1616.

Seminar Obstbaumschnitt 2016

Samstag, 12. März 2016 um 10:00Uhr

Ein Mandelbaum nach der Blüte
Ein Mandelbaum nach der Blüte

Auf einer Obstbaumwiese zwischen Hahnheim und Selzen werden Ihnen unter fachkundiger Leitung die notwendigen Gerätschaften sowie die verschiedenen Schnitttechniken erklärt und direkt an den Obstbäumen gezeigt.  Vom Treffpunkt aus fahren wir gemeinsam zur Streuobstwiese hinter dem Landhandel Seemann am Radweg.  

Denken Sie an festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe. Wer hat kann gerne Handsäge oder Astschere mitbringen.

Wie immer kostest die Teilnahme 2€. Mitglieder und Kinder sind frei.

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr an der Gemeindeverwaltung Hahnheim, Dauer ca. 2 – 3 Stunden,

Ansprechpartner: Lothar Schaumberger 06133 61340

Jahreshauptversammlung mit Vortrag zum Stieglitz

Freitag, 11. März 2016 ab 18:30 Uhr im Hotel Merian , Oppenheim

Zu unserer Jahreshauptver-sammlung laden wir herzlich ein.

Wir starten nach der Begrüßung mit dem Tätigkeits- und Kassenbericht. Nach Aussprache, Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes erfolgt die Neuwahl des Vorstandes.

Weitere Tagesordnungspunkte betreffen eine Satzungsänderung und Verschiedenes. 

 

Im Anschluß - ca. 20:00 Uhr - wird Frau Dr. Barbara Geiger zum Vogel des Jahres, dem Stieglitz vortragen.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

 

Zeit und Ort: Freitag, 11. März 2016 um 18:30 Uhr im Casinosaal des Hotels Merian, Wormser Str. 2 in Oppenheim. 

Lebensader Oberrhein - Maßnahmen vor Ort

Vortrag von Michael Markowski am Freitag, den 11. Dezember 2015

Der Laubfrosch  - ein typischer Auen-Bewohner - war einst weit verbreitet
Der Laubfrosch - ein typischer Auen-Bewohner - war einst weit verbreitet

Der nördliche Oberrhein gehört zu den artenreichsten Naturräumen in Deutschland. Inmitten der Ballungsgebiete zwsichen Bingen und Iffezheim finden sich in der Rheinniederung verschiedenste Lebensräume von nass bis trocken:

der Rhein mit seinen heutigen Auenbereichen, seinen Altarmen und Altwässern, Auwäldern und Feuchtgebieten, aber auch Binnendünen und Sandrasen. Hier findet man (noch) selten gewordene Pflanzen- und Tierarten.

Im Rahmen des Projektes "Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken" setzen sich die beiden NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gemeinsam für den Schutz der biologischen Vielfalt im Hotspot Oberrhein ein.

 

Michael Markowski gibt in seinem Vortrag zunächst einen Überblick über das

Gesamtprojekt. Da er selbst viele Maßnahmen initiiert und betreut  wird er insbesondere die Naturmanagementmaßnahmen in der Region vorstellen.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier: www.lebensader-oberrhein.de

 

Der Vortrag findet statt am  Freitag, den 11.12.15 um 18:00 Uhr im Casinosaal des Merian-Hotels, Wormser Str. 2 in Oppenheim.

Dauer ca. 45 Minuten.

Gemeinsam Zugvögel beobachten - 04. Oktober 2015

fliegende Blässgänse
fliegende Blässgänse

Hätten Sie es gewusst? Im Herbst treffen bei uns zusätzliche Buchfinken aus Skandinavien, dem Baltikum und Russland ein. Von Buchfink bis Zilpzalp stellt der NABU zum Birdwatch einige der bekanntesten Zugvögel sowie Herbst- und Wintergäste in Deutschland vor. Was sind Lang- Mittel- oder Kurzstreckenzieher? Warum ziehen die Vögel im Herbst weg? Viele Antworten und spannende Naturerlebnisse rund um den Vogelzug bieten wir Ihnen auf dieser Exkursion.


Europaweit beobachten an diesem Wochenende Vogelkundler Vögel, zählen sie und melden sie an eine Meldestelle. Wir beteiligen uns daran. An attraktiven Vogelrastplätzen in Rheinhessen werden rastende Zugvögel beobachtet.
Treffpunkt: 8:00 Uhr Polizeistation Oppenheim. Mit dem Auto werden Rastplätze in Rheinhessen angefahren. Dazu werden Fahrgemeinschaften gebildet; Dauer 6 Stunden; denken Sie an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und falls vorhanden ein gutes Fernglas mitzubringen.

Ansprechpartner: Siegfried Schuch, 06133 50488


Weitere Informationen zum Vogelzug und zur internationalen Vogelzählung Birdwatch gibt es hier: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/birdwatch/

NABU Rhein-Selz beendet Kooperation mit J. Fiala

Die NABU Gruppe Rhein-Selz beendet die Zusammenarbeit mit Jochen Fiala im Selztalprojekt. Näheres in unserer Stellungnahme

Öffentliche Ausschreibung - Bekanntmachung

Baumaßnahme:           Herstellung eines Weide-Festzaunes moderner Bauart

Ausführungszeitraum: 22.09.2014 bis 06.12.14

 

Die NABU-Gruppe Oppenheim u.U. schreibt hiermit nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen VOB/A öffentlich aus:

 

Eröffnungstermin                    Uhrzeit                    Schutzgebühr

02.09.2014                             18:00 Uhr                 20,00 €

 

Gewerk: Herstellen eines Weide-Festzaunes moderner Bauart mit 3 Spanndrähten  und 8 Weidezauntoren

  

Auszuführende Bauleistungen:

  • 16 km Festzaun zur Flächenabgrenzung komplett und funktionsbereit liefern sowie standfest und funktionsbereit im Selztal im Raum Hahnheim errichten. Festzaun moderner Bauart; dreizügig, stromführend, hütesicher für Rinder und Pferde gemäß AID und gemäß Anforderungen an eine Ganzjahresbeweidung; die Herstellung der Stromversorgung ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
  • Acht Festzauntore liefern und montieren
  • 60 St. Spannfedertore liefern und montieren
  • Warnschilder liefern und anbringen

Die Zauntrasse befindet sich teilweise in Feuchtwiesen. Erfahrungen im Weidezaunbau sind erforderlich und durch Referenzprojekte nachzuweisen. In den letzten drei Jahren (2013, 2012 und 2011) ist ein Gesamtumsatz von 300.000 € im Weidezaunbau nachzuweisen. Der Umsatz ist anhand von Referenzen (jeweils kurze Projektbeschreibung unter Angabe von Ansprechpartner und Telefonnummer) zu belegen.

 

Submission: 02.09.2014 – 18:00 Uhr in 55278 Hahnheim, In den Spitzenäckern 12.

 

Allgemeine Hinweise:

Die Ausschreibungsunterlagen können bei der NABU-Gruppe Oppenheim u.U., Herrn Thomas Henschel, In den Spitzenäckern 12, 55278 Hahnheim, e-mail:   thomas[at]henschel-naturfoto.de ab sofort schriftlich oder per e-mail gegen Vorlage der Einzahlungsquittung (Verwendungszweck: Weidezaunbau Selztal) angefordert werden. Die Ausschreibungsunterlagen werden per E-Mail versandt, auf besonderen Wunsch auf dem Postweg. Die Schutzgebühr ist auf das Konto der NABU-Gruppe Oppenheim u.U. bei der Mainzer Volksbank, Bankleitzahl 55190000, Kto. Nr. 287884035 einzuzahlen. Die Schutzgebühr wird nicht zurückerstattet.

Die Angebote sind bis zum Eröffnungstermin bei der NABU-Gruppe Oppenheim u.U., z.H. Herrn Thomas Henschel, In den Spitzenäckern 12, 55278 Hahnheim einzureichen. Bei der Auftragserteilung sind die üblichen Unbedenklichkeitsnachweise vorzulegen.

Thomas Henschel, Vorsitzender

 

Neues von den Uhus aus dem Steinbruch

Juni 2014: Glück und Geduld braucht es schon um die jungen Uhus beobachten zu können. Beides hatten wir - vor allem viel Glück und gutes optisches Werkzeug. Und das braucht man schon bei einer Entfernung von 100 - 200m Luftlinie.

Vor Wochen haben die jungen Eulen die Brutnische schon verlassen, halten sich aber immer noch in der Nähe auf. Sie erkunden ihre neue Welt, trainieren ihre Flügel durch häufiges Schlagen und bewegen sich hüpfend und auch schon mit ersten Flugversuchen durch die Gegend. Das ist schon sehr ulkig anzusehen. Bis in den September hinein werden sie noch von den Altvögeln betreut und lernen alles, was sie zum (Über-)Leben brauchen wie z. B. Beute zu schlagen. Wenn sie alles gelernt haben ziehen sie aus und suchen sich ein eigenes Revier. Wir wünschen ihnen alles Gute und ein schönes und langes Leben.

 

Rainer Ebling und Barbara Geiger

GEO - Tag der Artenvielfalt am 14. Juni 2014

Aktionen und Exkursionen für Naturfoscher und Naturfreunde

die Forscher haben etwas entdeckt...
die Forscher haben etwas entdeckt...

am kommenden Samstag den 14. Juni findet der jährliche GEO - Tag der Artenvielfalt statt. Der NABU Oppenheim und Umgebung beteiligt sich mit einer Aktion bei Hahnheim. An der Selzbrücke hinter dem Landhandel Seemann in Richtung Köngernheim, direkt am Fahrradweg, errichten wir unser Basiscamp. Von dort aus starten kleine Exkursionen zu den umliegenden Biotopen. Für unsere jungen Besucher haben wir wieder ein kleines Quiz vorbereitet, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt. Zudem erhält jedes teilnehmende Kind auf jeden Fall eine Becherlupe und einen Forschernotizblock. Gemeinsam werden wir die Natur vor unserer Haustüre "inventarisieren". Los geht es ab 10 Uhr. Sie sind alle herzlich eingeladen vorbei zu kommen und mit zu machen. Sagen Sie es auch gerne weiter. Und übrigens: Laien sind bei uns immer willkommen, denn wir geben unser Wissen gerne weiter und die Natur hat viel interessantes zu zeigen.

Botanische Raritäten und heimische Gehölze

Im Juni 2014 bieten wir 2 botanische Exkursionen an:

Iris sibirica auch Wiesen-Schwertlilie genannt, gehört zu den stark gefährdeten Arten
Iris sibirica auch Wiesen-Schwertlilie genannt, gehört zu den stark gefährdeten Arten

Sonntag, 01. Juni 2014: Die erste botanische Exkursion füht durch die Rheinauen bei Geinsheim. Schwerpunkt wird die abwechslungs-reiche Pflanzenwelt sein, doch auch Vogelfreunde kommen in den Stromtalwiesen auf ihre Kosten. Das Gebiet besticht durch seltene Pflanzen wie dem Niedrigen Veilchen und zahlreichen Schwertliliengewächsen, so zum Beispiel der Sibirischen Schwertlilie. Mit etwas Glück blühen bereits die Orchideen, deren Reichtum an Farben und Formen sie zu den „Königinnen der Blumen“ machen.

Treffpunkt für die etwa dreistündige Exkursion ist um 08:20 an der Fähre Nierstein, die Übefahrt ist um 08:30 Uhr. Ansprechpartner ist Heinz Abbel, Telefon: 06133 4463. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung und sofern vorhanden ein Fernglas werden empfohlen. Für die Exkursion wird ein Kostenbeitrag von 2 € pro Person erhoben, der am Treffpunkt eingesammelt wird. NABU-Mitglieder und Kinder sind frei.

Kleiner Kohlweißling, Pieris Rapae, sitzend auf einem Weidenröschen
Kleiner Kohlweißling, Pieris Rapae, sitzend auf einem Weidenröschen

Samstag, 07. Juni 2014: Gemeinsam mit Lothar Schaumberger, gelernter ärtner und Experte für die heimischen Gehölze, können Pflanzenfreunde die Natur an den renaturierten Stellen der Schwabsburger Weinberge näher kennenlernen. Die Wanderung ist für Einsteiger und alle botanisch Interessierten gedacht. So werden die Unterschiede zwischen den Ahornarten, verschiedene Wildkirschen sowie Nussbäume vorgestellt. Auch Stauden wie etwa die Zichorie aus der Muckefuck hergestellt wird oder das in Deutschland invasiv  auftretende Zackenschötchen begegnen den Teilnehmern.

Treffpunkt ist um 10:30Uhr an der Alten Schmiede, Hauptstraße, in Nierstein-Schwabsburg. Ansprechpartner ist  Lothar Schaumberger, Telefon: 06133 61340

Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung werden empfohlen. Für die Exkursion wird ein Kostenbeitrag von 2 € pro Person erhoben, der am Treffpunkt eingesammelt wird. NABU-Mitglieder und Kinder sind frei.

10 Jahre "Stunde der Gartenvögel"

Die Gartenvogelzählung feiert Jubiläum vom 09. - 11. Mai 2014

Nach 2009 sorgte auch letzten Sommer  ein auffälliges Grünfinken-Sterben für Schlagzeilen – Werden dieses Jahr weniger dieser hübschen Vögel brüten?
Nach 2009 sorgte auch letzten Sommer ein auffälliges Grünfinken-Sterben für Schlagzeilen – Werden dieses Jahr weniger dieser hübschen Vögel brüten?

Der NABU  ruft vom 9. bis 11. Mai dazu auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und zu melden. Nach dem Prinzip der „Citizen Science“, der Forschung für Jedermann, gilt: Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

Die bundesweite Stunde der Gartenvögel findet 2014 zum zehnten Mal statt. Im Laufe der Jahre haben fleißige Vogelfreunde bereits fast zehn Millionen Vögel gezählt und Beobachtungen aus 270.000 Gärten eingesandt. Dabei zeigte sich leider, dass die Bestände typischer Siedlungsvögel wie Mauersegler, Mehlschwalbe und Zaunkönig um teils mehr als 30 Prozent abnahmen.

Gleichzeitig legten aber ursprünglich im Wald beheimatete Arten ebenso wie Wildtauben und Rabenvögel kräftig zu. Mit Goldammer und Feldsperling zieht es zudem Bewohner der Agrarlandschaft immer mehr in die Dörfer und Städte. Besondere Aufmerksamkeit verdient 2014 der zum „Vogel des Jahres“ gekürte Grünspecht. Der farbenprächtige Ameisenliebhaber lässt sich auf Nahrungssuche auch in Parks und Gärten sehen.

Große Vorkenntnisse außer dem Interesse an der Vogelwelt sind für die Teilnahme nicht nötig. Wer mehr über die heimischen Gartenvögel erfahren möchte, findet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de Porträts der häufigsten Arten samt Gesangsaufnahmen, einen Online-Vogelführer und Tipps zum Vogelschutz im Garten.

 

Unser Lachvogel - lernen Sie ihn kennen!

Bestandserfassung des Grünspechtes in Oppenheim am 23.März und in Hahnheim am 30. März

Herr 'Lachvogel' Grünspecht auf der Suche nach seiner Lieblingsspeise. Welche das wohl sein mag?
Herr 'Lachvogel' Grünspecht auf der Suche nach seiner Lieblingsspeise. Welche das wohl sein mag?

Wer Lust hat, an einer Bestandserfassung unseres Vogel des Jahres mitzuwirken ist hierzu herzlich eingeladen. Neben Hören - Sehen - Zählen - Erfassen erfahren Sie Vieles zu seinem Lebensraum, seine Lieblingsspeisen und was er sonst das ganze Jahr über so tut. Natürlich sprechen wir auch darüber was wir für ihn tun können, damit es ihm auch weiterhin gut ergeht. Seien Sie gespannt.

 

 

Treffpunkt:

So, 23. März 2014, 08:00 Uhr in Oppenheim,  an der Bushaltestelle in der Fährstraße

So, 30. März 2014, 08:00 Uhr in Oppenheim,  an der Bushaltestelle in der Fährstraße

                           08:20 Uhr an der Bushaltestelle Wahlheimer Hof/Hahnheim.

 Dauer ca. 3 Stunden. Leitung: Siegfried Schuch, Telefon: 06133 50488

Naturkundliche Wanderung am Sa, 08. März 2014

Naturkundliche Wanderung entlang der renaturierten Selz zwischen Hahnheimer Bruch und Nieder-Olm

Einblick in die renaturierte Selz
Einblick in die renaturierte Selz

Seit 1992 werden die Selz - das wichtigste Fließgewässer in Rheinhessen - und ihre Bachauen Stück für Stück wieder renaturiert. Feucht-gebiete wurden angelegt, die Ufer abgeflacht und Sturzbäume eingebracht, damit sich die Selz einen neuen Weg suchen kann. Viele Amphibien, Wasservögel und Insekten können seitdem wieder beobachtet werden. Einer der renaturierten Abschnitte liegt zwischen Hahnheim und Nieder-Olm.

Thomas Henschel, langjähriger und erfahrener Bachpate, hat die Renaturierungsmaßnahmen begleitet und weiß viel Interessantes darüber zu berichten. Mehr Informationen zur Bachpatenschaft Selz gibt es auf www.bachpatenschaft-selz.de

 

Treffpunkt ist am Sportplatz Sörgenloch um 14:00Uhr, Dauer ca. 3 Stunden.  Leitung: Thomas Henschel, Telefon: 06737 8196.

Je nach Witterung können die Wege sehr matschig sein. Wir empfehlen entsprechendes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) und wetterangepasste Kleidung. Ein Fernglas ist von Vorteil.

Kostenbeitrag von 2 € pro Person. NABU-Mitglieder und Kinder sind frei.

Eulenfreunde gesucht!

Junge Schleiereule (Tyto alba guttata)
Junge Schleiereule (Tyto alba guttata)

Wer kennt sie nicht diese schaurig-schönen Rufe in dunkler  Nacht? Die meisten Menschen wahrscheinlich aus dem Fernsehen. Doch ist es auch bei uns möglich mit Geduld und etwas Glück  die Rufe der Eulen im wirklichen Leben zu erfahren.   Besonders im zeitigen Frühjahr  - in milden Wintern auch schon ab Februar – sind Eulen besonders ruffreudig. Waldkauz, Steinkauz, Schleiereule, Uhu & Co, alle suchen sie nach einem neuen Lebensabschnittsgefährten für die anstehende Brutperiode.
Zu unserer Eulenexkursion am 22. Februar sind alle Eulenfreunde herzlich eingeladen. Details finden Sie im Infokasten.

 

Projekt Schleiereule
Wir, die NABU-Gruppe Oppenheim und Umgebung möchten herausfinden wie es in unserem Gebiet um die  Schleiereule bestellt ist. Hier sind Sie als Eulenfreund gefragt!

Was Sie tun können? Melden Sie uns Vorkommen von Schleiereulen. Das ist leichter gesagt als getan! Denn Schleiereulen leben  von Haus aus sehr zurückgezogen, jagen ausschließlich bei Dunkelheit und wechseln häufig den Tageseinstand.

Lautlose Jäger der Nacht

- Eulenexkursion -

Samstag, 22. Februar 2014, 16:00 Uhr

Lernen Sie unter fachkundiger Leitung die Lebensräume unserer heimischen Eulenarten wie Waldkauz, Steinkauz, Schleiereule,  Uhu und Waldohreule kennen. Nach einer theoretischen Einführung geht es mit Beginn der Dämmerung auf Eulensuche. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Dauer ca. 3 Stunden. Treffpunkt ist an der Bushaltestelle in der Fährstraße, Oppenheim.

Leitung: Siegfried Schuch, Telefon: 06133- 50488

Wie erkenne ich Schleiereulen?

Die größten Chancen Schleiereulen zu hören hat man während der Balzzeit (Februar – April, mit Höhepunkt im März). Das lautstarke Liebeswerben des Schleiereulenmannes hört sich für unsere Ohren nicht gerade liebevoll an, es erinnert eher an ein (Liebes-) Kreischen. Doch wenn er mal in Fahrt kommt, ist er auch weithin hörbar. Hier können Sie sich selbst davon überzeugen.

 

Wo finde ich Schleiereulen?

Als treuer Kirchgänger suchen sie sich geeignete Brutplätze in Kirchen. Genauso gerne wird eine ruhige und dunkle Ecke in einer zugänglichen Scheune angenommen. Schleiereulen sind - wie die meisten anderen Eulen auch – in der Nacht aktiv. Die lautlosen Jäger der Nacht bevorzugen Feldmäuse als Beute. Auf der Jagd fliegen sie entweder über eine Wiese oder  

sie warten, auf einem Stickel sitzend, auf vorbeikommende Opfer. Wer eine Eule bei der Jagd sieht, kann sich einen wahren Eulen-Glückspilz nennen. Eine größere Chance, Schleiereulen zu sehen, besteht, wenn man insbesondere zur Brut- und Aufzuchtzeit (März- Juli) vom Dunkelwerden bis Mitternacht den Brutplatz am Kirchturm oder in der Scheune beobachtet. Dort ist ein ständiges Ein und Aus, da für die Kleinen ja jede Menge Futter beizubringen ist.

Kann ich noch mehr tun?

Na klar! Wenn Sie einen Schleiereulen-Nistkasten im Kirchturm an Ihrem Wohnort betreuen möchten – im Wesentlichen den Nistkasten instand halten und eine jährliche Brutkontrolle durchführen - können Sie sich gerne bewerben.

Wie melde ich meine Funde?

Ansprechpartnerin ist Barbara Geiger, E-Mail: b-geiger[at]gmx.net, Tel: 06133 – 924629.

Melden Sie sich auch, wenn Sie nicht absolut sicher sind, eine Schleiereule gehört oder gesehen zu haben. Es ist noch kein Eulenexperte vom Himmel gefallen.

 

European Birdwatch am So, den 6. Oktober 2013

Ich bin eine Ente. Aber welche?
Ich bin eine Ente. Aber welche?

Ente = Ente? Von wegen!

Überzeugen Sie sich selbst davon, wieviele verschiedene Entenarten es gibt. Kommen Sie mit auf unsere Birdwatch-Exkursion zu den Offsteiner Klärteichen und den Rohrwiesen bei Rhein-Dürkheim.

Die Klärteiche der Offsteiner Zuckerfabrik sind bekannt als Rastplatz vieler Zugvögel in ihr südliches Winterquartier. Hier tanken viele Wasservögel neue Energie für den Weiterflug. Neben verschiedenen Entenarten erwarten wir Gänse, Reiher, Taucher und natürlich Limikolen wie Regenpfeifer, Schnepfen, Brachvögel, Strand- und Wasserläufer. Die Chancen, den Vogel des Jahres - die Bekassine - zu beobachten stehen nicht schlecht.

Die Flachwasserstellen bei Rheindürkheim versprechen gleichfalls "gute Beute". Hier wird man eigentlich das ganze Jahr über fündig.

 

Treffpunkt ist um 9:00 Uhr an der Polizeistation Oppenheim. Wir wollen möglichst Fahrgemeinschaften bilden. Bitte denken Sie an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, Fernglas oder Spektiv.  Exkursionsleiter ist Siegfried Schuch, Tel: 06133 50488.

Unterstützer gesucht - NABU-Mitgliederwerbung

von links nach rechts: Cordula Pfeiffer-Strohm (NABU-Vorsitzende), Patrick Stein, Benjamin Word, Luise Westphal, Jonathan Koenning, Tamara Moumna und Sonja Penellis (alle vom Werbeteam). Nicht auf dem Bild ist Nikita Larin vom Werbeteam.
von links nach rechts: Cordula Pfeiffer-Strohm (NABU-Vorsitzende), Patrick Stein, Benjamin Word, Luise Westphal, Jonathan Koenning, Tamara Moumna und Sonja Penellis (alle vom Werbeteam). Nicht auf dem Bild ist Nikita Larin vom Werbeteam.

Mit Informationsaterial und Argumenten für den Naturschutz wird ein Team von Studenten aus ganz Deutschland im Auftrag des Naturschutzbundes (NABU) in den kommenden Wochen rund um Oppenheim unterwegs sein. Sonja Penellis, Luise Westphal, Tamara Moumna, Nikita Larin, Patrick Stein, Benjamin Word und Jonathan Koenning sprechen in den Haushalten der Verbandsgemeinden Nierstein-Oppenheim und Guntersblum vor und möchten viele neue Mitglieder für den NABU Oppenheim und Umgebung gewinnen. Bargeld wird nicht gesammelt, denn dauerhafte Hilfe ist für den Naturschutz wesentlich sinnvoller. Die Teammitglieder sind an ihren NABU-T-Shirts erkennbar und führen einen Dienstausweis mit. Die Aktion ist bei Polizei und Behörden angemeldet.

 

„Für aktuelle und geplante Projekte brauchen wir mehr Unterstützer, sei es als passives Mitglied oder als aktiver Mitstreiter“, erklärt Cordula Pfeiffer-Strohm vom NABU Oppenheim und Umgebung. Zu den zahlreichen Aufgaben der sehr regen Naturschützer zählen zum Beispiel die jährlichen Pflegemaßnahmen auf den Stromtalwiesen im Unterfeld zum Erhalt der bunten Blütenpracht. Auch Hilfsmaßnahmen für den seltenen Steinkauz, eine Bachpatenschaft an der Selz, kritische Stellungnahme zu öffentlichen Bauvorhaben sowie naturkundliche Vorträge und Exkursionen für Jedermann stehen auf dem Programm der ehrenamtlichen Naturschützer. Durch Aktionen in Kindergärten und Schulen wird auch die Jugend für einen sorgsamen Umgang mit der Natur sensibilisiert. "Besonders stolz sind wir auf unser Schutzprojekt für Amphibien in der Rheinaue. Mit dem Ausbaggern verlandeter Teiche schaffen wir mit großem Erfolg eine neue Lebensgrundlage für Frösche, Kröten und Molche", berichtet die NABU-Vorsitzende.
„Die Werbeaktion bietet uns die Chance, unsere Projekte in der Region bekannter zu machen. Daher haben die Werber Informationsmaterial dabei, mit dem sie unsere ehrenamtliche Naturschutzarbeit vorstellen. Wenn Sie Informationen wünschen, sprechen Sie sie an“, regt Cordula Pfeiffer-Strohm abschließend an.

Rainer Michalski
NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe in Albig
Tel. 06731 547566
info@NABU-Rheinhessen.de

 

Schmetterlingsexkursion am Samstag, 03. August

Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz

Am Samstag, den 03. August begeben wir uns auf die Suche nach den "Tagfaltern in der Rheinaue". Bei wunderbarem sonnigen Wetter sehen wir bestimmt viele verschiedene Arten. Der Schmetterlingsexperte Wilfried Hasselbach weiß über die Lebensweise unserer heimischen Schmetterlinge Vieles zu berichten.

Treffpunkt ist um 13:30 Uhr an der Polizeistation Oppenheim und um 14:00 Uhr an der Fähre Guntersblum.  Dauer ca. 2-3 Stunden. Bei den angesagten hohen Temperaturen nehmen Sie bitte ausreichend Trinken, Sonnenschutz und Mückenschutz mit. Leitung: Wilfried Hasselbach, Ansprechpartnerin: Cordula Pfeiffer-Strohm, 06133 60378

Exkursion entlang der renaturierten Selz, So 26. Mai

weißsterniges Blaukehlchen (Luscinia svecica cyanecula) im Prachtkleid
weißsterniges Blaukehlchen (Luscinia svecica cyanecula) im Prachtkleid

Das ehemals natürliche Überschwemmungsgebiet der Selz zwischen Hahnheimer Bruch und Nieder-Olm wurde in den letzten Jahren renaturiert. Es hat sich zu einem wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Vogelarten entwickelt. Mit etwas Glück können Rohrweihe, Wasserralle und Blaukehlchen entdeckt werden. Treffpunkt ist am Sonntag, den 26. Mai 2013 um 08:00Uhr an der Polizeistation in Oppenheim bzw. um 08:20Uhr am Sportplatz Sörgenloch. Die Tour dauert ca. 3-4 Stunden und wird von Thomas Henschel, Tel 06737 - 8196, geleitet.

Botanische Exkursion in der Rheinaue am Sa 25. Mai

Borretsch (Borago officinalis)
Borretsch (Borago officinalis)

In der wunderschönen Rheinaue können Sie eine bunte Fülle an Pflanzen entdecken. Kommen und staunen Sie! Heinz Abbel zeigt uns die heimischen Blüher und andere Pflanzen, die typisch für unsere Auenlandschaft sind. Treffpunkt ist am Samstag, den 25. Mai 2013 um 09:00 Uhr an der Polizeistation bzw. um 09:30 Uhr an der Fähre Guntersblum. Dauer der Wanderung ca. 3-4 Stunden. Bei nasser Witterung und nassen Wiesen empfehlen wir Gummistiefel. Leitung: Heinz Abbel, Tel: 06133 - 4463

Vogelexkursionen am 03. und 05. Mai 2013

Der Zilpzalp ist einer der Vögel , die ihren eigenen Namen rufen. Foto: Rainer Ebling
Der Zilpzalp ist einer der Vögel , die ihren eigenen Namen rufen. Foto: Rainer Ebling

Endlich ist er da - der Frühling. Lange genug mussten wir dieses Jahr warten und umso explosiver kommt er daher. An diesem Wochenende bieten wir gleich 2 Exkursionen an:

1) Am Freitag Abend, den 03. Mai 2013 laden wir zum Ornithologischen Abendspaziergang am Hahnheimer Bruch ein: Wir wollen die "Singvögel unserer Wohnumgebung kennen lernen". 

Treffpunkt ist um 18:00 Uhr an der Polizeistation Oppenheim oder um 18:15 Uhr an Bushaltestelle Wahlheimer Hof. Die Exkursion dauert etwa 2-3 Stunden und wird von Dr. Gerhard Strohm, 06133/ 60378, geleitet.

 

2) Für Frühaufsteher

2 Tage später findet unsere Vogelstimmenexkursion im Hessischen Ried, genauer gesagt im NSG Großer Goldgrund, zusammen mit der NABU-Gruppe Geinsheim statt. Mit der Niersteiner Fähre queren wir den Rhein und lassen uns überraschen, was uns Hessen  so bietet.

Treffpunkt ist kurz vor 07:00 Uhr an der Fähre Nierstein. Die Exkursion dauert etwa bis 11:30 Uhr. Im Anschluss kann jeder, der mag, an einem gemeinsamen Imbiss dort teilnehmen. Exkursionsleiter ist Siegfried Schuch, 06133/ 50488.

Denken Sie an festes Schuhwerk, witterungsangepasste Kleidung und wenn möglich ein Fernglas.

Uhu brütet wieder im Steinbruch

Uhu in der Brutnische März 2013
Uhu in der Brutnische März 2013

Wie in den vergangenen acht Jahren brütet auch in diesem Jahr der Uhu wieder im Niersteiner Steinbruch. Der ca. 70 cm große Vogel sitzt bereits seit dem 24. März 2013 fest auf den Eiern. Ob er zwei oder fünf Eier gelegt hat, darüber hat das Nahrungsangebot im vergangenen Winter entschieden. Wenn es viele Mäuse oder Kaninchen gab, hat das Uhu-Weibchen  vier oder fünf Eier gelegt – gab es weniger, werden es wohl nur zwei Eier sein. Ende April werden wir es wissen, wenn die Jungen nach ca. 35 Tagen Brutdauer geschlüpft sind.

Nachdem der Uhu in Rheinland-Pfalz ausgerottet war, wurde er zwischen 1974 und 1994 wieder angesiedelt. Vor allem in der Eifel wurden gezüchtete Uhus ausgesetzt. Deren Nachkommen haben inzwischen viele Steinbrüche in Rheinland-Pfalz wieder besiedelt – so auch den Niersteiner Steinbruch. Auch wenn hier im letzten Jahr fünf junge Uhus groß wurden, ist die Art bei uns noch immer gefährdet. Fast 75% der jungen Uhus sterben in ihren ersten drei Lebensjahren.  Deshalb ist es besonders wichtig, diesen langjährig besetzten Brutplatz im Niersteiner Steinbruch zu erhalten. Würde er wegfallen, könnte die Art in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim aussterben.

Wintergäste aus dem hohen Norden zu Gast

Bombycilla garrulus - Seidenschwanz
Bombycilla garrulus - Seidenschwanz

Eine Vogelbeobachtung der besonderen Art konnten Mitglieder der NABU-Gruppe Oppenheim Ende März 2013 vermelden: Im Oppenheimer Wäldchen waren 60 Seidenschwänze für einige Tage zu Gast.

Seidenschwänze leben im borealen Nadelwald im nördlichen Skandinavien und Sibirien. Dort ernähren sie sich im Winter von den Früchten der dort weit verbreiteten Eberesche. In Jahren, in denen die Ebereschen wenig Früchte tragen, ziehen die Seidenschwänze nach Süden. So vagabundieren sie manchmal durch Deutschland und suchen sich früchtetragende Sträucher, an denen sie sich satt fressen. Beeren von Liguster, Feuerdorn, Eberesche sind ebenso willkommene Nahrung, wie nicht geerntete Äpfel oder Birnen. Im Mittelalter traten solche Invasionen zeitgleich mit Pestepidemien auf, weshalb die Seidenschwänze auch Pestvögel genannt wurden.

In Oppenheim ernährten sich die Seidenschwänze vorwiegend von den Beeren der Misteln, die in großer Zahl an den Pappeln in Höhe der Kläranlage wachsen. Nach einigen Tagen Aufenthalt zogen die Vögel weiter – in Richtung ihrer 2.000 km entfernt liegenden Heimat.

Einladung zum Vortrag am 25. März 2013

Uhu in der Abendsonne im Niersteiner Steinbruch
Uhu in der Abendsonne im Niersteiner Steinbruch

  "Einzigartige Natur im Niersteiner Steinbruch und ihre Gefährdung durch Straßenplanungen"


von Siegfried Schuch im Anschluss an unsere Jahreshauptversammlung am  

Montag, den 25. März 2013 um 20:00 Uhr im Merian-Hotel, Casinosaal,

Wormser Str. 2, Oppenheim

 

Die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe NABU-Oppenheim und Umgebung beginnt um 19:00Uhr.

 

Vogel des Jahres

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