NABU-Stammtisch 2020

Nächster Stammtisch:    

 

 

 

Information und Austausch in geselliger Runde.

 

Bringen Sie ihre Fragen und Ideen mit.

Der nächste Stammtisch findet am

Dienstag, den 07. April um 19:00 Uhr statt.

 

!! Wichtiger Hinweis auch dieser Stammtisch im April findet im Rheinrestaurant statt !!

Der Stammtisch am  07. April findet  n i c h t  im Weingut Dietz statt !

 

Der Veranstaltungsort für den April ist stattdessen hier :

 

Steckler´s  Rheinrestaurant

Außerhalb 2

55276 Oppenheim

 


Einladung zur Jahreshauptversammlung am 06. März 2020

 

Liebe Mitglieder,

zu unserer Jahreshauptversammlung am Freitag, den 6. März 2020 um 19:00 Uhr

laden wir Euch herzlich ein.

Wir treffen uns im großen Speisesaal des Altenzentrums Oppenheim,

Jakob-Steffan-Platz 1, 55276 Oppenheim

 

Tagesordnung:

 

  • Begrüßung
  • Tätigkeitsbericht und Kassenbericht
  • Aussprache
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Entlastung des Vorstandes
  • Neuwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer
  • Änderung der Satzung ( siehe unten )
  • Verschiedenes

 

Anträge oder Ergänzungen zur Tagesordnung sind bis spätestens eine Woche

vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand einzureichen !

 

 

Im Anschluss hält Lothar Schaumberger einen Vortrag zum Thema „Fotostreifzüge durch die Rheinauen“ mit Bildern von Heinz Abbel, der sich zu dieser Zeit in Neuseeland befindet.

Neue Gruppensatzung

 

Auf der Landesvertreterversammlung des NABU Rheinland-Pfalz wurde im März 2019 eine neue Satzung für NABU-Gruppen diskutiert und beschlossen.  Der Grund ist die Satzungsanpassung auf Bundesverbandsebene, die sich auf alle Untergliederungen auswirkt. Insbesondere neu sind § 11 Aufrechterhaltung der innerverbandlichen Ordnung sowie § 12 Schiedsstelle. Im Steinkauz 2020 werden nur die Änderungen zur alten Satzung  aufgeführt.

Details zur Satzungsänderung :

Wie alle NABU-Gruppen deutschlandweit ist auch unsere NABU-Gruppeals Untergliederung des

NABU-Bundesverbandes und des NABU-Landesverbandes Rheinland-Pfalz verpflichtet, die auf der NABU-Bundesvertreterversammlung und auf der NABU-Landesvertreterversammlung beschlossenen Änderungen der Bundes- bzw. Landessatzung zu übernehmen. Aufgrund neuergesetzlicher Regelungen wurden umfangreiche Änderungenin allen Paragraphen der alten Satzung notwendig.

Weiterhin wurden mehrere Paragraphen neu eingefügt oder zusammengefasst und Titel und Reihenfolge der Paragraphen teilweise geändert:

 

« Eine Präambel wurde vorangestellt

« § 2 Bindung wurde in der neuen Fassung in § 1 Name,Sitz, Logo übernommen

« § 3 Zweck und Aufgabenist in der neuen Fassung § 2 Zweck und Zweckverwirklichung

« Neu eingefügt wurden § 3 Gemeinnützigkeit und § 4 Finanzmittel

» § 4 Mitgliedschaft ist in der neuen Fassung unter § 6 Mitgliedschaft und Mitgliedschaftsrechte zu  finden

« § 5 Geschäftsjahr heißt in der neuen Fassung § 5 Geschäftsjahr und Rechnungswesen

« § 6 Beitrag wird in der neuen Fassung in $ 4 Finanzmittel übernommen

« § 7 Organe ist in der neuen Fassung § 8

« § 8 Mitgliederversammlung ist in der neuen Fassung § 9

« § 9 Vorstand ist in der neuen Fassung § 10, der alte § 10 Beirat ist im neuen § 10 enthalten

« § 11 Naturschutzjugend im Naturschutzbund Deutschland {NABU) eV. ist in der neuen Fassung §  7 Naturschutzjugend im NABU

« § 12 Satzungsänderungenist in der neuen Fassung § 15

« Neu eingefügt wurden § 11 Aufrechterhaltung der innerverbandlichen Ordnung und § 12 Schiedsstelle

« § 13 Allgemeine Bestimmungen ist auch in der neuen Fassung § 13

« § 14 Auflösung ist in der neuen Fassung § 16

« Neu eingefügt wurde § 17 Vermögensbindung

« § 15 Inkrafttreten ist in der neuen Fassung § 18

 

Der neue Satzungsvorschlag steht Ihnen in voller Länge zum Download bereit :

 

Download
Neue NABU-Gruppensatzung_2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 168.8 KB

Die alte, noch gültige Satzung von 2018 findet ihr hier:

Download
NABU Satzung 2018.pdf
Adobe Acrobat Dokument 458.5 KB

Arbeitseinsatz Obstbaumschnitt

Samstag, 14. März | 10 Uhr

Foto : Th. Oehl
Foto : Th. Oehl

 

Wir schneiden unsere Hochstammobstbäume 

auf der " Borngässer " Streuobstwiese

in Schwabsburg und stapeln anschließend

das Schnittgut am Rande.
Sofern vorhanden, bitte Scheren, Sägen mitbringen.

Unbedingt auch geeignete Kleidung Handschuhe und festes Schuhwerk !


Info: Lothar Schaumberger | & 06133 61340

Wir möchten darauf hinweisen, dass im Rahmen der Veranstaltungen eventuell Foto- und Videoaufnahmen zur Dokumentation und  Veröffentlichung auf dieser Homepage gemacht werden.

Auch unter Umständen für Printmedien.

Sollten Sie Einwände gegen eine Veröffentlichung im Sinne der neuen Datenschutzverordnung Ihrer Person oder Kinder haben, möchten wir sie bitten, den Exkursionsleiter bzw. den Fotografen höflich darauf hinzuweisen.

Weitere Informationen bezüglich der Foto- und Videoaufnahmen finden Sie hier .

 


Seminar Obstbaumschnitt

Sonntag, 29. März | 14 - 16 Uhr

 

Treffpunkt : Polizeistation Oppenheim

 

Foto : Th. Oehl
Foto : Th. Oehl

 

 

 

Vom Treffpunkt fahren wir gemeinsam zu unserem Storchenwald zwischen Dienheim
und Ludwigshöhe.

Dort lernen Sie verschiedene Schnitte an Obstbäumen kennen.Sie können eigene Scheren mitbringen, es werden aber auch Geräte vor Ort gestellt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Seminar findet bei jedem Wetter und natürlich im Freien statt.

 

Unbedingt geeignete Kleidung, Handschuhe und festes Schuhwerk mitbringen!


Info: Lothar Schaumberger | @ 06133 61340

 

 

Wir möchten darauf hinweisen, dass im Rahmen der Veranstaltungen eventuell Foto- und Videoaufnahmen zur Dokumentation und  Veröffentlichung auf dieser Homepage gemacht werden.

Auch unter Umständen für Printmedien.

Sollten Sie Einwände gegen eine Veröffentlichung im Sinne der neuen Datenschutzverordnung Ihrer Person oder Kinder haben, möchten wir sie bitten, den Exkursionsleiter bzw. den Fotografen höflich darauf hinzuweisen.

Weitere Informationen bezüglich der Foto- und Videoaufnahmen finden Sie hier .

 


Neues aus dem Kirchturm

NABU würdigt Katholische Kirche St. Pirmin in Eimsheim für Artenschutz

Während im Erdgeschoss Gottesdienst gefeiert oder ein Bund fürs Leben geschlossen wird, ziehen in den oberen Stockwerken weitere treue Kirchgänger ihren Nachwuchs groß. Und das fast unbemerkt.

 

Seit fünf Jahren bietet der Kirchturm von St. Pirmin Lebensraum für Schleiereule und Turmfalke. Eulenfreunde des NABU Rhein-Selz installierten im Februar 2014 jeweils einen Nistkasten für Schleiereulen und Turmfalken im Kirchturm. Seitdem konnten mindestens 24 junge Schleiereulen und 15 junge Turmfalken flügge werden.

 

Im Anschluss an die Sonntagsmesse Anfang November wurde das Projekt vor der anwesenden Kirchengemeinde durch die NABU-Vorsitzende Barbara Geiger und Eulenschützer Uwe Zentel vorgestellt und anschließend Pfarrer Warsberg und Herrn Schmitt die Ehrenurkunde und Plakette übergeben. Damit wurde der Einsatz für den Artenschutz, insbesondere für die unkomplizierte Unterstützung von Seiten der katholischen Kirchengemeinde und im Besonderen durch Familie Schmitt gewürdigt.

 

Mit der Aktion „Lebensraum Kirchturm“ setzt sich der NABU für die Sicherung von Nistplätzen bedrohter Arten ein. Denn Kirchtürme sind optimale Orte, um Niststätten für Schleiereulen, Turmfalken, Fledermäuse, und Dohlen sowie auch für weitere Arten wie z.B. Mauersegler und Schwalben oder auch Spatzen einzurichten. Schleiereulen sind auf Kirchtürme ganz besonders angewiesen, da die modernen Scheunen keine Brutplätze oder Schlafplätze mehr bieten. Auch unsere Turmfalken als Felsbrüter finden Kirchtürme deswegen richtig gut.  

 

Ins Leben gerufen wurde die Aktion im Jahr 2007 mit dem Beratungsausschuss für das deutsche Glockenwesen. Seitdem wurden bundesweit über 1000 Kirchen ausgezeichnet. Kirchen, die sich besonders für den Artenschutz einsetzen, werden mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhalten eine Plakette, die sie an ihrer Kirche anbringen können.

 

Bisher wurden in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz folgende Kirchen ausgezeichnet:

 

Evangelische Kirche in Dienheim, Katharinenkirche Oppenheim, Evangelische Kirche Dexheim, Evangelische Kirche Friesenheim und die Evangelische Kirche in Schwabsburg.

 

Text: Barbara Geiger und Uwe Zentel

 

 

Bilder: Katja Zentel


Steinkauz 2020

 

Den Steinkauz 2020 in digitaler Form finden Sie hier : LINK

 

Die Termin- und Veranstaltungsübersicht für das Jahr 2020 finden Sie hier : LINK


Vermüllung unserer Landschaft

Plastik-Wein und Plastik-Kartoffel - unsere schöne neue Zukunft ?

Text Barbara Geiger, Fotos von NABU Rhein-Selz                                                             August 2019

Foto: P.Britz
Foto: P.Britz

Wer durch unsere Weinberge spaziert, kommt nicht umhin immer öfter auf viel Plastikmüll zu stoßen.

Ein nicht zu unterschätzender Teil dieser Plastikteile landet in den angrenzenden Flächen, Hecken oder Gewässern, wo er sich mit der Zeit in immer kleinere Partikel, dem Mikroplastik zersetzt und in Gewässer und Boden eindringt......

 

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier : Link


Tagfalter im Kreis Mainz-Bingen

 

Bildervortrag von Wolfgang Düring – 5. November 2019 in Oppenheim

 

 

 

 

 

Der im Rahmen eines Öffentlichen „NABU Stammtisches“ am 5. November 2019 gehaltene Vortrag von Wolfgang Düring, lockte nahezu 50 interessierte Menschen - jung und alt - in das Oppenheimer Altenzentrum.

Wolfgang Düring, ein ausgewiesener und allseits anerkannter Experte für heimische Schmetterlinge,  hat im Laufe von fast zwei Jahrzehnten eine große Zahl von Tagfaltern, die im Landkreis Mainz-Bingen vorkommen, porträtiert und ihre Verwandlung vom Ei bis zu den „ausgewachsenen“ Tieren, in erstaunlich detaillierten Artenporträts festgehalten.

 

 

 

Zu Beginn seines Vortrags stellte Düring exemplarisch den Schwalbenschwanz vor, eine Art, die zu den prächtigsten Schmetterlingen Deutschland zählt, und bei der in den letzten Jahren - nach deutlichem zahlenmäßigem Rückgang in den letzten Jahrzehnten vor der Jahrtausendwende - in dieser Hinsicht eine zwar nicht revolutionäre, doch immerhin wahrnehmbare Trendwende zu verzeichnen ist. Am Beispiel dieses Falters wurde gezeigt, dass Flugzeiten, die Zahl von Generationen, welche pro Jahr auftreten, die Futterpflanzen von Raupen, sowie das Überwinterungsverhalten charakteristisch für die Arten sind. Exzellente Fotos einer Schwalbenschwanz-Paarung, von einer Jungraupe, die die Eihülle verzehrt, und vieles mehr beeindruckten die Zuschauer und -hörer.

 

 

 

Nach dem Schwalbenschwanz wurden die wichtigsten übrigen Tagfalter in unserem Landkreis einzeln vorgestellt, darunter so genannte Ubiquisten [von lat. ubique=überall] - also solche, die keine besonderen Ansprüche an ihre Lebensräume stellen – wie den Admiral, den Distelfalter oder auch den Hauhechel-Bläuling. Anspruchsvoller sind z. B. der Lilagold-Feuerfalter, oder auch der im Frühling zu beobachtende Aurorafalter, welche feuchte Areale lieben, wohingegen die meisten anderen Tagfalter, wie der Schmetterling des Jahres 2019, das Schachbrett, „Magerrasen“, also nährstoffarme Böden, oder auch lichte Laubwälder und Waldränder (Kaisermantel, C-Falter) bevorzugen.

 

 

 

Inwieweit die Veränderung der Habitate (Standort einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart) durch zunehmende Monokultur, Verbuschung und andere Veränderungen am Insektensterben mit Schuld haben, wurde in dem Vortrag „natürlich“ angesprochen. Ebenso entsprechende Auswirkungen von Insektiziden bzw. Pflanzenschutzmitteln auf die Tiere.

Um ihren Lebensraum zu schützen und zu erhalten, muss insbesondere die Mahd der Flächen auf die vorkommenden Arten abgestimmt erfolgen, und diese möglichst nur einmal pro Jahr, am besten spät im Jahr (Herbst oder Winter) unter Beachtung weiterer wichtiger Regeln, durchgeführt werden.

 

 

 

Zuletzt gab es einen Schwenk zu den Präimaginalstadien (Ei, Raupe, Puppe) der einzelnen Tagfalter, d. h. es ging hier um das Aussehen von Eiern, von Raupen und ihren Verwandlungskünsten nach den Häutungen, sowie abschließend um die Schmetterlings-Puppen.

 

 

 

Ein äußerst interessanter und kurzweiliger Vortrag, der gut ankam und mit einer Reihe von Wortmeldungen durchsetzt war. Die Zuhörer konnten nach dem Vortrag viel Erstaunliches und Neues mit nach Hause nehmen.

 

 

 

Dr. Joachim Eidel

 

Fotos: P. Britz


2. u. 3. Auszeichnung verliehen

Am 30. Juli 2019 erhielt in Guntersblum:

 

Familie Markus Sauermann ihre Auszeichnung für Ihr schwalbenfreundliches Haus. Seit vielen Jahren kommt jedes Jahr ein Rauchschwalbenpärchen zum Brüten. Jedes Frühjahr wartet Markus Sauermann schon auf sie und lässt die Garage in seinem Hof offen damit sie bequem ein- und ausfliegen können. Zum Zeitpunkt der Auszeichnung war die zweite Brut im Gange.

 

Text u. Foto: B. Geiger

 

Auch das in Dexheim angesiedelte Weingut Historic beherbergt in seinen römischen Gemäuern seit Jahren Rauchschwalben. Man war fleißig an der 2. Brut und der bereits flügge Nachwuchs tummelte sich über dem Garten und dem Hof in der Luft und auf dem Terassengeländer.  Die Auszeichnung nahm Familie Blödel am 09.08.2019 freudig entgegen. Sie sind begeisterte Schwalbenfans und wünschten sich auch die Mehlschwalben kämen hierher zur Brut.

In diesem tollen Ambiente lässt es sich eben auch gut leben. Das sagen auch die anderen Vögel, Hunde und Igel die hier sehr friedvoll nebeneinander leben.

 

 

Fotos und Text: P. Britz

 

Endlich! Erste Auszeichnung für dieses Jahr verliehen!

Frau Hilbrat (re.) und Ihre Tochter Sandra präsentieren stolz die ihnen gerade verliehene Auszeichnung.
Frau Hilbrat (re.) und Ihre Tochter Sandra präsentieren stolz die ihnen gerade verliehene Auszeichnung.

Heute, am 25.07.2019 führte mich mein Weg, in den noch nicht so heißen, frühen Vormittagsstunden, nach Wintersheim. Endlich durfte ich die erste Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus" für dieses Jahr an Frau Lieselotte Hilbrat und Ihre Tochter Sandra Scheller überreichen.  Herzlichen Glückwunsch dazu.

Eine kurze "Führung" zu den Rund 20 Rauchschwalbennestern in Stall, Garage und in sonstigen Bereichen des Hofes übernahm Tochter Sandra. Von Pferden, Ponies, Schweinen und Katzen freundlich begrüßt, durfte ich einen Blick in die Kinderstuben der Rauchschwalben werfen und einige Aufnahmen davon machen. Diese könnt ihr Euch unten anschauen. Dank der Möglichkeit direkt vor Ort über Ihr Nistmaterial verfügen zu können, bewohnen die Rauchschwalben in so stattlicher Zahl das Anwesen von Familie Hilbrat. Teilweise schon in zweiter Brut in dieser Saison. Hier herrschen also paradiesische Zustände für die Rauchschwalben. Was sie auch durch ihre alljährliche Wiederkehr bestätigen.

Wenn ihr also jemanden kennt der Schwalben, egal ob Mehl- oder Rauchschwalben, ein Quartier gibt und ihnen die Möglichkeit gibt ihren Nachwuchs aufzuziehen, meldet Euch bei mir oder jemandem aus unserer NABU-Gruppe. Schlagt Menschen aus Eurem Umfeld, Bekanntenkreis, Nachbarn oder Euch selbst vor. Das Einverständnis des Betroffenen vorausgesetzt, kümmern wir uns um die Auszeichnung und deren Verleihung.

Euer

P. Britz (Text und Fotos von mir)


Insektenhotel - Immer aktuell

Ein Herz für Krabbler

Lothar und das rosa Handwerkszeug

Unsere Niersteiner Naturkindergruppe um Helene und Annette fragte wieder ganz lieb um Hilfe an. Sie wollten ein Insektenhotel bauen und ich sollte ein bisschen logistischen und fachlichen Beistand leisten.

 

Kein Problem dachte ich, unser Mitglied Werner hatte ja schon mehrfach und professionell sowas gebaut. Ich fragte bei ihm an, er sagte ja und die Sache war für mich erfolgreich geregelt.

 

Denkste.

 

Werner hatte kurzfristig keine Zeit und ich sollte in wenigen Tagen dann aushelfen. Wie immer unvorbereitet und blauäugig.

 Zum Glück sandten mir die Kollegen der Regionalstelle noch Broschüren und das Internet stopfte die größten Löcher meines fehlenden Wissens über Domizile für sechsbeinige Bewohner.

 Also es sollte hauptsächlich für Wildbienen sein, vor Insektenfressern geschützt, nach Süden ausgerichtet, feuchtigkeitsgeschützt (Dach), umweltfreundlich, bevorzugt aus Altmaterial.

 Die Mütter wollten alte Paletten und Bretter stellen. Auch Werkzeuge. Ich wollte Robinienpfähle für die Befestigung und Ziegel für das Dach sowie einen Arbeitstisch mitbringen.

 

Es gibt immer Überraschungen. Die Bohrmaschinen und Akkuschrauber waren alle rosa und das Heiligtum von Helenes Tochter Pauline. ROSA.

 Es kostet (einen Mann) schon eine gewisse Überwindung damit zu arbeiten. Die Kinder wollten das Hotel bemalen. Wir hatten aber noch gar nicht mit dem Bau begonnen. Zum Glück half mir ein Vater beim Grundgerüst aus alten Paletten. Auch Helene konnte mit den rosa Geräten von Pauline sehr gut umgehen.

 Die Kinder bemalten in dieser Zeit weitere Bretter.

 Das Insektenhotel war nach circa 3 Stunden schon fast fertig. Nur noch ohne Bienen und ohne Zimmer.

 

Die Zimmer aus hohlen Bambusstengeln, hohlen Ästen von Forsythie, Holunder und Co, vielen Hartholzstücken (ein weiterer Vater unterstützte stark mit kleiner Kettensäge, großer GRÜNER Bohrmaschine, div. Holzbohrern und zwei rechten Händen). Die Hartholzstücke wurden mit verschieden dicken Löchern versehen. Ich selbst hatte vom Holzschnitzen noch einen Rohling in Herzform zu Hause und spendete diesen für unsern Bau.

Dann ging alles ganz schnell. Wir fuhren zu unserer Wiese in Schwabsburg, gruben zwei Löcher für die Robinienpfähle, vergruben diese, befestigten die Pfähle mit  Monsterschrauben an unserem Hotel, die Kinder füllten die Zimmer mit kleinen hohlen Zweigen, wir legten die Ziegel auf und FERTIG.

Jetzt müssen nur noch die Bewohner/innen kommen.

 Die Kinder, die Mütter und ich warten gespannt.

 

Euer

 

Lothar

 

P.S. Bei der Titanic begann der Stapellauf noch mit einer Champagnertaufe. Bei uns brachte ein Vater noch gekühltes alkoholfreies Radler mit.  Da wir die Stabilität des Hotels nicht gleich testen wollten, tranken wir die Radler selbst.

Foto + Text: Lothar Schaumberger

 

Neues aus dem Kirchturm

Leben im Turm 2019

Junge Schleiereulen
Junge Schleiereulen

Es ist schön zu sehen, dass seit 2015 regelmäßig im Turm der kath. Kirche in Eimsheim junge Vögel zur Welt kommen. Während im Erdgeschoss Gottesdienst gefeiert wird, sind oben die Elterntiere unterwegs  um Nahrung für ihre Jungen zu holen.

 

Im ersten Stock brüten regelmäßig die Turmfalken und im Stockwerk darüber, 1 Meter neben den 3 Glocken, eine Schleiereulenfamilie.

 

 

 

 

Junge Turmfalken
Junge Turmfalken

 

Aufgrund der unterschiedlichen Jagdzeiten können sie gemeinsam im gleichen Turmbrüten. Es ist schön im Gottesdienst mit Liedern und Texten der Schöpfung zugedenken und direkt darüber diese live zuerleben.

 

Sehr dankbar sind wir über die unkomplizierte Mithilfe und Unterstützung von Seiten der  kath. Kirchengemeinde, im Besonderen  Fam. Schmitt.

 

Fotos u. Text: Uwe Zentel



Selztalbeweidung 2019

Hochlandrinder im Selztal         Foto: P.Britz
Hochlandrinder im Selztal Foto: P.Britz

 

 

Unsere aktuelle Stellungnahme zur Selztalbeweidung finden sie im Abschnitt "Stellungnahmen" rechts in der Übersicht!

 

Info zum Hahnheimer Bruch siehe unter Links!

 


Die nächsten Exkursionen:

Die geplanten Exkursionen und Veranstaltungen für das Jahr 2020 finden Sie an folgender Stelle :

 

Terminkalender 2020

 

Zum Download als PDF


Biotoppflegeeinsätze

Zur Zeit keine geplant !


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Das eulenfreundliche Haus

Hier sind Eulen willkommen!

In vielen Bundesländern heißen bereits zahlreiche Menschen Schleiereulen und Steinkäuze willkommen. Die beiden Eulenarten haben sich als Kulturfolger an eine durch den Menschen geprägte Umgebung angepasst und suchen Unterschlupf und Brutplätze vornehmlich in noch landwirtschaftlich geprägten Lebensräumen.

Da es diesen beiden Eulenarten in Deutschland nicht so gut geht, hat die NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Eulenschutz die Plakette „Eulenfreundliches Haus“ entworfen. Mit der Plakette möchte der NABU einen positiven Anreiz schaffen, in dem diese sichtbar für alle eine Wertschätzung erfährt.

Es können Hausbesitzer/innen, die Eulen in ihren Häusern und Gärten brüten lassen oder Nisthilfen aufhängen oder anbringen lassen mit einer Plakette belohnt und vom NABU ausgezeichnet werden.

Die Kriterien sind unter dem obigen Link nachzulesen.

Die Turteltaube

Vogel des Jahres 2020

Foto: P Britz (Wagbachniederungen)
Foto: P Britz (Wagbachniederungen)

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Die Arbeit an einem Insektenhotel


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