Stammtisch 2022

 

Liebe NABU-Mitglieder, liebe Naturfreunde,

 

unser nächster NABU-Stammtisch ist für den

 

Wann:            Dienstag, 13. Dezember 2022, 19.00 Uhr

 

Wo:                Hotel Gold'ne Krone - Restaurant Stivale, Am Markt 4, 55276 Oppenheim

 

geplant!

 

Der letzte Stammtisch fand am 08.11. dieses Jahres ebenfalls im Hotel dort statt. Wir freuen wir uns auf regen Zuspruch und Austausch vielfältiger Neuigkeiten und Aktivitäten.

 

 

Bis dahin grüßt Euch ganz herzlich

Der Vorstand

Paul, Volkhard, Lothar, Andi, Daniel, Jutta und Angelika

 

2023

Zur Info: Daniel konnte für unseren 1. Stammtisch 2023 am 10. Januar im Storchennest (in Mommenheim) reservieren. Treffen wie gehabt um 19.00 Uhr

Anschrift: Zum Storchennest Wiesgartenstraße 3, 55278 Mommenheim

Hinweis: Aufgrund datenschutzrechtlicher Gründe stehen einige Funktionen auf unsere HP zur Zeit nicht zur Verfügung. Es wird seitens der Bundesgeschäftsstelle und dem Betreiber (Jimdo) bereits an Lösungen gearbeitet. Der Mitmachbutton führt Euch jetzt zu unserem gleichnamigen Abschnitt rechts. Die Termindatenbank steht aktuell nicht zur Verfügung.

Insekt des Jahres 2023

Der Falter mit den zwei Gesichtern: Das Landkärtchen

Der Falter mit den zwei unterschiedlich aussehenden Generationen pro Jahr wurde zum

„Insekt des Jahres 2023“

gewählt. Er war auch Schmetterling des Monats Mai in diesem Jahr.

Im Frühjahr sind die Schmetterlinge braunorange gefärbt. (Foto oben links)

Die Sommergeneration ist schwarzbraun mit weißen Bändern und gelblichen Flecken.

Woher kommt der Farbwechsel?:

In Laborexperimenten wurde schon vor mehr als einem halben Jahrhundert nachgewiesen, dass Raupen des Landkärtchens, die unter Langtagbedingungen – mit über 15 bis 17 Stunden Licht – heranwachsen, sich ohne Ruhephase zu Faltern der Sommerform entwickeln. Entwickeln sich die Raupen während kürzerer, weniger heller Tage, legen sie immer eine Pause ein und bilden nach der Überwinterung die Frühlingsgeneration aus.

Wachsen Raupen bei Bedingungen heran, die zwischen den beiden Formen liegen, so entwickelt sich bei ausreichend warmer Umgebung eine Frühherbstgeneration mit einem Flügelmuster, das zwischen den beiden anderen Formen liegt. Entscheidend hierfür sind Hormone aus der Gruppe der Ecdysteroide und der Zeitpunkt ihrer Wirkung in der Falterpuppe. Die Gene, die die Ausschüttung kontrollieren, werden durch die Tageslänge reguliert. Eine frühe Ausschüttung der Hormone führt zur Ausbildung der Sommer-Form.

Ab Mitte April schlüpfen die Frühjahrs-Landkärtchen und sind dann bis etwa Mitte Juni Nektar saugend zumeist an Waldrändern, in feuchten Wäldern und Auen auf Schlehen- oder Weißdornbüschen sowie auf Sternmieren, Hahnenfuß und Sumpfdotterblumen zu finden.

Die Tiere der Sommergeneration sieht man von Anfang Juli bis Ende August auf vor allem Bärenklau, Wiesenkerbel, Engelwurz, Wilder Möhre und vielen anderen weißen Doldenblütlern. Auch Ackerkratzdistel, Wasserdost und Goldrute werden besucht.

(Quelle: NABU https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/tagfalter/06054.html)

 

Nachlese vom Einsatz am 24.09. 2022 in Oppenheim

Vielen Dank an all die fleissigen Hände die zum Gelingen des Pflegeeinsatzes beigetragen und sich aktiv am Pflegeeinsatz für die Iris spuria am Segelflugplatz beteiligt haben.

Den letzten Amphibienbericht/Monitoring von Frau Dr. Barbara Geiger findet ihr in dem Abschnitt "Projekte - Amphibienschutz (Der Bericht ist von Anfang 2022)

Kammmolch
Kammmolch

Mitgliederversammlung und Jahreshauptversammlung 12.08.2022

Wahl eines neuen Vorstandes/ Neue Beisitzer in Amt und Würden

Erste Vorsitzender Zweiter Vorsitzender
 Paul Britz  Volkhard Lorenz
   
   
Kassenwart Schriftführerin
Lothar Schaumberger  Angelika Wattenbach
   
Beisitzer  
Andreas Bingenheimer  
Jutta Lorenz  
Daniel Beier  
Uwe Güntherodt  
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Protokoll der JHV 2022
Mitgliederversammlung in Ludwigshöhe Weingut Brüder Dr. Becker am 12.08.2022
Protokoll der Jahreshauptversammlung 202
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Tätigkeitsberichte und Kassenbericht bei der Jahreshauptversammlung 2022
Tätigkeitsbericht, Kassenbericht, Ehrungen, Wahl des Vorstands, Ausblick, Fledermausvortrag Daniel Beier
Tätigkeitsberichte und Kassenbericht bei
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Hier eine kleine Fotoauswahl unserer Veranstaltung

Fotos: A. Wattenbach, K. Schütte

European Bat-Night - 27. August 2022

Die Fledermäuse melden sich wieder zurück am Michelröder See

Ein Bericht von Marianne Bopp u. Dr. Jürgen  Fuchs

 

Der NABU Rhein-Selz beteiligt sich nun schon seit einigen Jahren an der europaweit am letzten Augustwochenende stattfindenden Batnight. Nach zweijähriger Corona-bedingter Pause hat die Ortsgruppe Rhein-Selz in diesem Jahr wieder zur „Nacht der Fledermäuse“ am Michelröder See eingeladen.

 

Die Teilnehmer, meist Eltern mit Kindern, waren sehr gespannt und freuten sich auf das bevorstehende Ereignis, einmal Fledermäuse beim Fliegen und Jagen beobachten zu können.

 

 

Die Befürchtungen, dass wegen des trockenen Sommers und der schwindenden Wasserstände und das dadurch geringe Nahrungsangebot, auch die Fledermäuse ausbleiben könnten, erwiesen sich als unbegründet. Kurz nach Sonnengang kündigte das „Ploppen“ auf den Fledermaus-Detektoren die ersten Zwergfledermäuse und sogar auch wieder mal die Mückenfledermaus an. Mückenfledermäuse wurden lange Zeit als Variante der Zwergfledermaus betrachtet, da sie sich äußerlich sehr ähnlich sind. Erst Mitte der 1990er Jahre wurde sie als eigenständige Art anerkannt.

 

Exkursionsleiter Dr. Jürgen Fuchs erklärte zu Beginn der Veranstaltung die wichtigsten Eigenschaften von Fledermäusen und die verschiedenen Rufe der möglicherweise an diesem Abend vorkommenden Arten. Die Rufe der Fledermäuse liegen im Ultraschall-bereich. Mit den Fledermaus-Detektoren können sie in für den Menschen hörbare Frequenzen übertragen werden. Vor allem die Kinder haben nach den zu Beginn der Veranstaltung erhaltenen Informationen begeistert versucht, die Fledermäuse mit den Detektoren zu orten und die verschiedenen Arten zu unterscheiden. Auch der „final buzz“, eine spezielle Lautfolge, die Fledermäuse kurz vor dem Fang der Beute ausstoßen, war oft und deutlich zu hören. Zeitweise war das Flugaufkommen so hoch, dass es schwierig war, die vielen verschiedenen Rufe zu verfolgen und zu unterscheiden. Außerdem flogen die Fledermäuse manchmal so tief über die Köpfe der Teilnehmer hinweg, dass man sie fast berühren konnte. Die Kinder, aber auch die erwachsenen Teilnehmer, waren begeistert.

 

Die sehr spät ausfliegende Wasserfledermaus ließ leider wieder zu lange auf sich warten. Schade: Ihre Jagd, knapp über der Wasseroberfläche, gehört mit zu den Höhepunkten dieses Fledermaus-Events. Aber vielleicht ist sie ja im nächsten Jahr wieder zu sehen.

 

 Das ist auch einer der speziellen Reize einer Fledermaus-Exkursion. Man weiß vorher nie, welche Arten zu sehen und zu hören sind.

 

Hier heißt es also: neugierig bleiben!

 

 

 

Text: Marianne Bopp / Dr. Jürgen Fuchs

 

 

Zwergfledermaus_Batnight 2022_pixabay_7355_1920
Zwergfledermaus_Batnight 2022_pixabay_7355_1920

Schwalbenauszeichnung in Undenheim

Rauchschwalbenbrut in der Scheune bei Familie Riebel

© P. Britz 2022
Frau Riebel und Arne mit Ihrer Auszeichnung

Freudig und stolz zeigt die junge Familie ihre Schwalbenauszeichnung. Auch wenn die Rauchschwalben bereits mit ihrem Nachwuchs die Scheune geräumt hatten.

Ab und an fliegt die eine oder andere schon noch ein in die Scheune und der Deckenbalken dient als Schlafplatz. Aber für eine 2. Brut ist es jetzt wohl schon zu spät.

Trotzdem wünscht man sich hier gerne weitere Rauchschwalbenbrut in der Zukunf, am besten auch den Hof voll von Mehlschwalben. Auch die befreundete Nachbarin würde gerne ihr Haus von Schwalben bevölkert sehen.

Für beide Häuser werden schon künstliche Nisthilfen geplant um neue Gäste anzulocken. Und das im Eigenbau. Auf der Internetseite des NABU kann man dazu hilfreiche Anleitungen finden. Ein schönes Vorhaben um mit den Kindern der Schule ein Projekt dazu zu initieren. Und im nächsten Jahr hängen dann auch schon die entsprechenden Nisthilfen. "Schwalben Willkommen".

Wir freuen uns natürlich über Erfolgsmeldungen dazu!

© P.Britz 2022
Nest in der Scheune
© P.Britz 2022
Rauchschwalben - Fütterung

HEIMAT gesucht!

Wir suchen nach wie vor...

eine Unterbringung für unser Gerät und unsere Fahrzeuge. Wir würden uns sehr über Angebote freuen.

Ca. 100 - 120qm alte Scheune oder überdachter Hof in der näheren Umgbung von Nierstein, Schwabsburg oder

dazwischen Richtung Oppenheim (Dexheim, Dienheim etc.) würde uns sehr helfen.

Unser ehemaliger Unterschlupf fiel wegen Verkauf und danach Eigenbedarf des Anwesens weg.

Kontakt an: P. Britz 0173/6738829  E-Mail: jugendstil58@web.de

 

Für unseren Traktor gibt es jetzt einen neuen Stellplatz.  Für die restlichen Kfz und Geräte sind wir weiter auf der Suche!

Exkursion in den Laubacher Wald

am 3. September 2022 von 10.00 bis 14.00 Uhr

Begleiten Sie uns bei dieser spannenden Wanderung durch die Waldwildnis im hessischen Vogelsberg.

Die NABU-Stiftung erwarb im Dezember 2020 die Nutzungsrechte für 224,5 ha Privatwald bei Laubach, um hier die forstwirtschaftliche Nutzung einzustellen. Gemeinsam mit den benachbarten Arealen des hessischen Landesforstes ohne forstwirtschaftliche Nutzung entsteht dort eine über 1000 ha große Waldwildnis.

Der Laubacher Wald ist zum großen Teil durch naturnahe Buchenwälder geprägt, die sich mit kleineren Fichtenbeständen und Flächen mit Eichen und anderen Laubhölzern abwechseln. Über 80 Prozent der Bäume sind älter als 120 Jahre und bieten durch das hohe Alter bereits gute Voraussetzungen für eine schnell einsetzende natürliche Waldentwicklung.

Diese „Urwälder von morgen“ bei Laubach weisen schon heute eine hohe Artenvielfalt auf. Zahlreiche europäisch geschützte Tier- und Pflanzenarten sowie Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands sind im Laubacher Wald beheimatet, dazu zählen Bechsteinfledermaus, Schwarz-, Grau- und Mittelspecht sowie Grünes Besenmoos.

Dr. Markus Dietz, der der sich beruflich und privat intensiv für den Natur- und Artenschutz einsetzt und die Entwicklung der Wildnis im Laubacher Wald seit Jahren begleitet, wird uns durch den Laubacher Wald führen.

Die circa 5 km lange Wanderung ist leicht, normale Wanderschuhe und an die Witterung angepasste Kleidung reichen aus. Ein Fernglas sollten Sie mitbringen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Es sind noch einige Plätze frei.

Bitte melden Sie sich an unter Volkhard.Lorenz@nabu-rlp.de.

Volkhard Lorenz      

Foto: Dr. Markus Dietz

   

„Äpfel mit Birnen vergleichen“

– NABU-Exkursion am 11. September