NABU-Stammtisch 2019

Nächster Stammtisch: 02. April 2019

Information und Austausch in geselliger Runde.

 

Bringen sie ihre Fragen und Ideen mit.

Der nächste Stammtisch findet am

Dienstag, den 02. April um 19:00 Uhr statt.

Treffpunkt:  Weingut Dietz,
Wormser Str. 85, 55276 Oppenheim.

Artenschutz ins Grundgesetz

Petition

An alle unsere Leser.

Hier unten findet Ihr  die Möglichkeit zur Teilnahme bei der Initiative zu einer Petition die den Artenschutz im Grundgesetz verankern möchte.

Lest Euch den Inhalt bitte durch und stimmt für den Erhalt der  Artenvielfalt.

Hallo Ihr Lieben,

zur Info und mit der Bitte um Unterstützung :

 

 

Hiermit sende ich Euch die Info zur Online-Petition zum Thema „Artenschutz ins GG“:

 

 

Pfad Online-Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/artenschutz-ins-grundgesetz-biodiversitaet-und-oekosystemleistungen-erhalten

 

 

Der Journalist und Fernsehmoderator Dirk Steffens und seine Frau Ingrid haben als Stifter der wirtschaftlich unabhängigen Stiftung "Biodiversity Foundation" eine Online-Petition gestartet, wonach der Artenschutz fest im Grundgesetz verankert werden soll.:

"In Deutschland sind circa  ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Der Biodiversitätsverlust bedroht die ökonomische und ökologische Zukunft unseres Landes.

Daher muss der Schutz der Biodiversität höchste Priorität erhalten und im Grundgesetz verankert werden. Dafür soll in Artikel 91a des GG eine dritte Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern festgeschrieben werden:

"3. Verbesserung des Biodiversitäts-Schutzes und Sicherstellung der Ökosystemleistungen."

Der Biodiversitäts-Schutz kann nur als Gemeinschaftsaufgabe sichergestellt werden, da weder Bund noch Länder allein die Möglichkeit haben, ausreichende Maßnahmen zu ergreifen. Die vorgeschlagene Änderung von Artikel 91a würde die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen."

Für das Quorum werden 50.000 Unterschriften benötigt.

Bitte unterstützt mit Eurer Unterschrift die Petition und informiert alle, die Euch einfallen.

Herzlichen Dank und beste Grüße

Karola

Karola Herrmann

Erste Vorsitzende

NABU Hannoverscher Vogelschutzverein von 1881 e.V.

Naturschutzbeauftragte Hannover-Süd

________________________________________________

Lüchower Str. 38

30625 Hannover

Tel: +49 (0)511 - 7 69 63 67  

mailto:Karola.Herrmann@NABU-Hannover.de

Umwelt/VogelschutzNABU:                              Schon rund 13.800 Schwalbenfreunde in Deutschland

Zurück kehrende Schwalben jetzt beim Nestbau unterstützen Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ 2.500-mal vergeben

 

Berlin – Über 2.500 Menschen haben im Jahr 2018 Schwalben ein zu Hause gegeben. Sie sind vom NABU mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet worden. Seit 2009 konnten schon rund 13.800 Häuser mit der Plakette verziert werden. 

„Pünktlich zum Frühlingsbeginn kommen die ersten Schwalben jetzt zurück nach Deutschland. Rauch- und Mehlschwalben waren jahrhundertelang ganz selbstverständliche Mitbewohner in unseren Dörfern und Städten. Heute werden geeignete Nistmöglichkeiten immer knapper. Jeder kann den Sommerboten mit Nisthilfen, Lehmpfützen und insektenreichen Gärten helfen“, sagt NABU-Vogelexperte Eric Neuling.

 

Bundesweit sind beide Schwalbenarten gefährdet. Der Bestand der Rauchschwalben ist seit 1985 um mehr als 20 Prozent gesunken. 455.000 bis 870.000 Brutpaare brüten in Deutschland, bei Mehlschwalben ist der Rückgang ähnlich stark. Hier sind es noch zwischen 480.000 bis 900.000 Paare. Die Kulturfolger fühlen sich in einer von Menschen geprägten Umgebung grundsätzlich wohl. Als flinke Flugkünstler sind sie beliebte Sympathievögel. Ab Mitte März kann man die ersten Rauchschwalben erwarten. Mehlschwalben kehren ab Mitte April in unsere Gebiete zurück. Daher ist es sinnvoll, jetzt noch Nisthilfen anzubringen oder Lehmpfützen vorzubereiten.

 

Die Mehlschwalbe ist vor allem Stadtbewohnern wohl bekannt: Sie baut ihre fast geschlossenen Nester an rau verputzte Hauswände oder unter geschützten Dachvorsprüngen. Die kleinen Flugkünstler sind sehr gut an ihrem leuchtend weißen Bürzel und Bauch sowie dem tief gekerbten Schwanz zu erkennen. Dabei nutzen Schwalben als ortstreue Tiere gerne alte vorhandene Nester und bessern sie mit frischem Lehm wieder aus. In Städten fehlen jedoch oft Lehmstellen als Baugrundlage. „Offene, feucht gehaltene Bodenstellen helfen den Schwalben, ihre alten Nester zu ersetzen“, so Neuling. „Wo dies nicht möglich ist, können unter Vorsprüngen in mindestens 2,5 m Höhe Kunstnester angebracht werden, die ebenfalls gern angenommen werden“. Da Mehlschwalben gesellig in größeren Kolonien brüten, bringen die vielen Tiere jedoch auch reichlich Kot und Reste von Nistmaterial an Fassaden und auf dem Boden mit sich. „Dagegen kann man sich mit einem einfachen, einen halben Meter unterhalb der Nester angebrachtem Brett aushelfen“, sagt Eric Neuling.

 

In eher ländlichen Regionen fühlt sich die Rauchschwalbe wohl, die mit ihrem metallisch glänzenden Gefieder an der Oberseite, dem dunkelroten Kropfband und den langen Schwanzspießen gut zu erkennen ist. „Leider verschließen besorgte Bauern den Rauchschwalben ihre Ställe und Scheunen, um vermeintlichen Hygieneanforderungen gerecht zu werden. Dabei gefährden sie unsere Gesundheit nicht. Vielmehr werden sie als Vertilger lästiger Fliegen und Mücken geschätzt“, so Neuling.

 

Rauchschwalben bauen ihre Nester eher im Inneren von Gebäuden. Wichtig ist es dann, möglichst Fenster, Türen oder Einflugöffnungen als ständige Zugänge in der Brutsaison offen zu halten. Eine kleine Einflugluke reicht Rauchschwalben bereits aus. Wer ihnen zusätzliche Nisthilfen anbieten möchte, sollte diese mit ausreichendem Abstand zueinander weit im Raum verteilen, da sie eher im Dunkeln und alleine nisten. Außerdem freuen sich die flinken Flugkünstler über gespannte Seile als Ansitze.

 

Wer einen Garten, Hof oder Wiese besitzt, kann zur Unterstützung des Nestbaus auch im Sommer noch Lehmpfützen anlegen. Rauch- und Mehlschwalben formen aus Lehm, Ton oder schlammiger Erde mithilfe ihres Speichels kleine Kügelchen, aus denen sie neue Nester bauen oder alte Nester ausbessern. „Die Pfütze sollte auf einer offenen Fläche angelegt werden, sodass Katzen und andere Feinde keine Deckung haben. Auch sollte sie nicht mehr als 300 Meter vom Niststandort der Schwalben entfernt sein. Ansonsten trocknet der Lehm bereits auf dem Hinflug und kann nicht mehr so gut verwendet werden“, so Neuling.

 

Hinweis:

Rauch- und Mehlschwalben gehören zu den geschützten Arten, auch ihre Brutstätten sind ganzjährig geschützt. Das Entfernen von einzelnen Nestern, aber auch die Verhängung oder das Versperren ihrer Nester ist damit verboten. Bei Beschädigung der Nester können Bußgelder bis zu mehreren tausend Euro verhängt werden.

 

Gebäude mit vorhandenen und erhaltenen Nistplätzen für Schwalben werden vom NABU als Schwalbenfreundliches Haus mit einer Plakette ausgezeichnet. Alle Infos zur NABU-Aktion Schwalbenfreundliches Haus unter: www.NABU.de/schwalben

 

Der NABU zeigt mit einer kostenfrei nutzbaren Grafik auf www.NABU.de/schwalbenjahr, wie das Jahr der Schwalben aussieht. Die Grafik und Pressebilder gibt es unter: www.NABU.de/pressebilder_schwalben


Das eulenfreundliche Haus

Hier sind Eulen willkommen!

In vielen Bundesländern heißen bereits zahlreiche Menschen Schleiereulen und Steinkäuze willkommen. Die beiden Eulenarten haben sich als Kulturfolger an eine durch den Menschen geprägte Umgebung angepasst und suchen Unterschlupf und Brutplätze vornehmlich in noch landwirtschaftlich geprägten Lebensräumen.

Da es diesen beiden Eulenarten in Deutschland nicht so gut geht, hat die NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Eulenschutz die Plakette „Eulenfreundliches Haus“ entworfen. Mit der Plakette möchte der NABU einen positiven Anreiz schaffen, in dem diese sichtbar für alle eine Wertschätzung erfährt.

Es können Hausbesitzer/innen, die Eulen in ihren Häusern und Gärten brüten lassen oder Nisthilfen aufhängen oder anbringen lassen mit einer Plakette belohnt und vom NABU ausgezeichnet werden.

Die Kriterien sind unter dem obigen Link nachzulesen.

Steinkauz 2019

Unsere neue Mitgliederzeitschrift ist gerade druckfrisch im Umlauf.

Viel Spass beim Lesen und Durchstöbern!

Hier auch die aktuelle, komplette Onlineversion!

Unsere Mitgliederzeitung

 

Der Steinkauz 2019

 

Zum Download als PDF

Achtung: Hinweise zu Terminänderungen (siehe unten) beachten!


Aktueller Hinweis:

Der im Steinkauz 2019 gedruckte Termin für den Baumschnittkurs in Dalheim findet bereits am 17.03.2019 und nicht am 27.03.2019 statt.


Die nächsten Exkursionen:

Arbeitseinsatz Obstbaumschnitt

Freitag, 22. März 2019 | 12.00 Uhr

© Paul Britz
© Paul Britz

 

Wir schneiden unsere Hochstammobstbäume und

stapeln das Schnittgut am Rande.
Sofern vorhanden, bitte Scheren und Sägen mitbringen.

Handschuhe und dem Wetter entsprechende Kleidung nicht vergessen!

Treffpunkt:  Streuobstwiese Schwabsburg


Info: Lothar Schaumberger | ( 06133 61340)

Highlights 2019

1. Vogelkundliche Exkursion nach Texel  (ausgebucht)

Auf die "Vogelinsel" vom 15. - 18.04.2019

Kiebitzregenpfeifer und Grünschenkel  © Paul Britz
Kiebitzregenpfeifer und Grünschenkel © Paul Britz

Auf unserer viertägigen Reise wollen wir die "Vogelinsel" Texel erkunden.

Texel ist die westlichste Insel der friesischen Inselkette. Hier beginnt das Wattenmeer, das zu den vogelreichsten Lebensräumen der Welt zählt.

Große Schwärme von Zugvögeln überwintern hier und rasten auf ihrem Zug von Afrika nach Nordeuropa. Viele Vogelarten brüten zudem auf den Wiesen und in den Dünen. Weiteres ist in unserem Steinkauz zu erlesen!

Wir werden die Anreise in Fahrgemeinschaften durchführen die Anteilig zu den Gesamtkosten gerechnet sind. Diese belaufen sich auf rund 350€ für Fahrt, Ü/F, Kurtaxe und Exkursionen. Start ist am 15.04.19 um 06.00 Uhr.

Kosten für weitere Verpflegung nach individueller Gestaltung. Die Anmeldung sollte bis 20.Januar 2019 bei siegfried.schuch@t-online.de erfolgen. Bei Rückfragen ist die Erreichbarkeit mobil: 0176-56233399

2. Nationalpark-Zentrum Kellerwald-Edersee

Aktiven-Exkursion 20.-24. Mai 2019 in den Kellerwald

Lassen Sie sich ein auf das Abenteuer Wildnis!                                           Es sind noch Plätze frei!

Der 5.738 Hektar große Nationalpark schützt  einen bodensauren Buchenwald der Mittelgebirge und dessen natürliche Dynamik. Er ist von der IUCN anerkannt und beherbergt ein Stück Weltnaturerbe.

Mit einer Mischung aus fantasievollen Inszenierungen und High Tech werden im NationalparkZentrum außergewöhnliche Einblicke in die Wildnis des Kellerwaldes möglich, die uns Menschen sonst verborgen bleiben. Und das ganz wetterunabhängig.

Hessen ist Buchonia, ein Buchenland. Der einzige Nationalpark des Landes ist ein Buchenwald-Nationalpark. Buchenurwald ist unsere Wildnis und weltweit einzigartig. Die "Alten Buchenwälder Deutschlands" mit dem Teilgebiet Kellerwald bilden daher gemeinsam mit den "Buchenurwäldern der Karpaten" eine Weltnaturerbstätte.

Mit dem BuchenHaus wird der Nationalpark Kellerwald-Edersee seiner Aufgabe gerecht, über dieses Erbe der Menschheit zu informieren. Die Vermittlung freier dynamischer Naturprozesse ist Aufgabe der WildnisSchule, die an der Schnittstelle zwischen WildtierPark, Ausstellung und der neuen Wildnis im Nationalpark handelt. Sie stellt sich als außerschulische Bildungseinrichtung der Freiheit des Wilden und der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Ausstellung und Gruppenbereich sind ihre Kulisse, die darauf wartet eingenommen zu werden. Die Besucher werden angeregt, zu fragen, selbständig nach Antworten zu suchen, einen eigenen Zugang zu Buchenwald und Wildnis zu finden. Die Ausstellung versucht, in die Gefühlswelt zu dringen, Imagination und Information zu verknüpfen, über die Fantasie in die Wirklichkeit zu dringen, Verborgenes erlebbar zu machen.

Quelle:  Nationalpark-Zentrum Kellerwald-Edersee

 

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Das Volk der Boggel
Das Volk der Boggel

Der Boggel ist ein geheimnisvolles Wesen, halb Pflanze, halb Tier, das als heimlicher Bewohner im Reich der urigen Buchen lebt.  Bildautor: cognitio/Nationalpark Kellerwald-Edersee

Wer bei unserer Jahreshauptversammlung war, konnte schon kurz einen Einblick in die Exkursion gewinnen. Hier könnt Ihr Euch nochmals informieren und wer Rückfragen hat und sich anmelden möchte wendet sich an

Volkhard Lorenz per Mail: volkhard.lorenz@t-online.de oder Telefon: 0172 8901856

Hinweis zur Datenschutzverordnung:

Wir möchten darauf hinweisen, dass im Rahmen der Veranstaltungen eventuell Foto- und Videoaufnahmen zur Dokumentation und  Veröffentlichung auf dieser Homepage gemacht werden.

Auch unter Umständen für Printmedien.

Sollten Sie Einwände gegen eine Veröffentlichung im Sinne der neuen Datenschutzverordnung Ihrer Person oder Kinder haben, möchten wir sie bitten, den Exkursionsleiter bzw. den Fotografen höflich darauf hinzuweisen.

Weitere Informationen bezüglich der Foto- und Videoaufnahmen finden Sie hier .

 

Die Feldlerche

Vogel des Jahres 2019

Illustration von George Routledge aus dem Jahr 1890, Foto: bridgemanimages.com
Illustration von George Routledge aus dem Jahr 1890, Foto: bridgemanimages.com

Neu eingestellt:


Naturbilder - von unseren Mitgliedern :

Aktionen :

Landschaftspflege :

Echt Tierisch :

Projekte:

Guten Flug!

Die letzten Schwalben sind abgereist. Die letzten Auszeichnungen verliehen.


Neu!

Neues Projekt

und

Neues Projekt:

Die Arbeit an einem Insektenhotel


Unser Vorstand und unsere Satzung

Am 23. März 2018, auf der Jahreshauptversammlung in Oppenheim, wurde unser neuer Vorstand für die nächsten 2 Jahre gewählt.

Erste Vorsitzende Zweiter Vorsitzender
 Dr. Barbara Geiger  Paul Britz
   
   
Kassenwart Schriftführerin
Lothar Schaumberger  Frauke Scherer
   
Beisitzer  
Andreas Bingenheimer  
Volkhard Lorenz  
Burkhard Bergmann  
Thomas Oehl  

Wir sind für Sie da!

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Neue Datenschutzverordnung


Exkursionen und Veranstaltungen

 

Terminkalender 2019

 

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